







Postmigrantische Wut, Rassismus, Antisemitismus, Mobbing und Ableismus – große Themen, kreativ verarbeitet: Am 30. Juni 2026 durften Schülerinnen und Schüler unserer AG einen besonderen Workshop mit der Autorin Yasemin Bertel erleben.
Teilgenommen haben AG-Mitglieder der Jahrgangsstufe 9, die Frau Bertel bereits beim Fachtag im Rahmen des Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage” kennengelernt hatten. Sie nutzten gerne die Gelegenheit, diese erste Begegnung zu vertiefen.
Im Mittelpunkt stand ein Collage-Workshop zum Thema „postmigrantische Wut”. Mit Zeitungen, Scheren und Kleber gestalteten die Jugendlichen ausdrucksstarke Werke, in denen sie ihre eigenen Erfahrungen und Gedanken zu Ausgrenzung, Rassismus, Antisemitismus, Mobbing und Behindertenfeindlichkeit (Ableismus) sichtbar machten. So entstanden Bildaussagen wie „Wut ist…”, „Akzeptanz für…” oder „Ich will leben, so wie ich es mir erträumt habe – ohne Sorgen und Probleme”. Als inhaltlicher Bezugspunkt diente unter anderem das Buch „Eure Heimat ist unser Albtraum”.
Besonders schön war die offene und geschützte Atmosphäre: Frau Bertel schuf einen echten Safer Space, in dem sich alle Teilnehmenden öffnen und ihre Perspektiven einbringen konnten. Genau das machte den Workshop zu einer rundum gelungenen Erfahrung – mit tollem Feedback von allen Seiten.
Ermöglicht wurde der Workshop in Kooperation mit dem Kommunalen Integrationszentrum Remscheid, das die Veranstaltung finanziell unterstützt hat. Dafür bedanken wir uns herzlich. Unser Dank gilt ebenso der Referentin Yasemin Bertel für ihre einfühlsame Leitung sowie unserer Schulsozialarbeiterin Svenja Ossenberg, die das Projekt von Anfang bis Ende begleitet und die Idee überhaupt erst ins Leben gerufen hat.
Auch wenn das Angebot aus der AG heraus entstand, war es zugleich eine Öffnung für mehrere Jahrgänge – eine schöne Gelegenheit, kurz vor den Sommerferien noch einmal gemeinsam kreativ zu werden.
(Sabine, Yündem, Leiterin der AG gegen Rassismus)
