Besuch der Alten Synagoge in Essen

Im Rahmen des Geschichtsunterrichts besuchten die Klassen 10a und d heute dieses wunderschöne Gebäude im Ruhrgebiet. 

Die Alte Synagoge Essen wurde 1913 eingeweiht und ist eines der größten und architektonisch bedeutendsten freistehenden Synagogenbauwerke aus der Vorkriegszeit in Europa Nach Zerstörungen in der Pogromnacht 1938 dient sie heute als Haus jüdischer Kultur, Gedenkstätte und politisch-historisches Dokumentationsforum. 

Wir bekamen heute eine interessante Führung und lernten viel über das Gebäude, historische Ereignisse und das jüdische Leben. Für alle Schülerinnen und Schüler  war es der erste Besuch einer Synagoge und sie bekamen einen bleibenden Eindruck. 

Workshop zum Thema Alltagsrassismus

Im Rahmen der AG gegen Rassismus fand ein Workshop zum Thema Alltagsrassismus in Zusammenarbeit mit der Extremismusprävention der schulpsychologischen Beratungsstelle Remscheid statt. Geleitet wurde dieser von Frau Hofmann und Frau Lena Hoffmann.

Im Workshop setzten sich die Teilnehmenden mit verschiedenen Formen von Rassismus und Diskriminierung auseinander. Dabei wurde thematisiert, wie rassistische Denkmuster historisch – unter anderem durch Kolonialismus – entstanden sind und bis heute wirken. Ein besonderer Fokus lag auf der Bedeutung von Sprache, auf strukturellem Rassismus sowie auf subtilen, oft unbewussten Formen der Ausgrenzung im Alltag.

Ziel des Workshops war es, für rassistische Strukturen zu sensibilisieren, Perspektiven von Betroffenen ernst zu nehmen und Handlungsmöglichkeiten für eine antirassistische Haltung im schulischen und gesellschaftlichen Alltag aufzuzeigen.

BLOGGEN GEGEN RASSISMUS – Interaktive Lesung mit Said Rezek

Am 11. Dezember erlebten die Klassen 9b und 9c in der 4. Stunde eine besondere interaktive Lesung mit dem Journalisten, Politikwissenschaftler und Autor Said Rezek. Grundlage seiner Präsentation war sein Buch „Bloggen gegen Rassismus“, das zeigt, wie man mutig und kreativ Haltung gegen Hass im Netz zeigen kann.

Statt eine klassische Lesung zu halten, gestaltete Said Rezek die Veranstaltung sehr dialogorientiert. Er stellte den Schülerinnen und Schülern zahlreiche Fragen, bezog ihre Erfahrungen ein und zeigte Beispiele aus dem Internet. Gemeinsam wurde darüber gesprochen, was Hate Speech ist, wen sie betrifft und wie man ihr begegnen kann.

Ein wichtiger Teil war der Umgang mit sogenannten „Hatern“. Rezek fragte die Jugendlichen, wie sie in bestimmten Situationen reagieren würden:
Soll man Hate Speech ignorieren?
Soll man antworten?
Wie kann man eine Haltung zeigen, ohne selbst aggressiv zu werden?

Er erklärte, warum es wichtig ist, nicht einfach zu schweigen, aber gleichzeitig überlegt zu handeln. Dabei betonte er auch, wie man sich schützen kann – zum Beispiel durch sichere Privatsphäre-Einstellungen, das Blockieren von Hass-Accounts oder indem man zunächst mit einem privaten oder anonymen Account beobachtet, bevor man selbst aktiv wird.

Deutlich wurde: Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Auch dort gelten Grenzen, Regeln, Respekt und Verantwortung – genauso wie im Alltag. Said Rezek machte Mut, ein Bewusstsein für digitale Zivilcourage zu entwickeln und gleichzeitig die eigenen Sicherheitsgrenzen nicht aus den Augen zu verlieren.

Begleitet wurde die Veranstaltung von Frau Seibel, Frau Isik, Frau Yündem, Herrn Sykulski vom Kommunalen Integrationszentrum sowie unserer Schulsozialarbeiterin Frau Ossenberg.

Die Schülerinnen und Schüler beteiligten sich engagiert an der Diskussion, stellten Fragen und berichteten von eigenen Erfahrungen. Die interaktive Art der Lesung wurde besonders positiv aufgenommen.

Fazit:
Jede und jeder kann einen Beitrag gegen Rassismus leisten – online und offline. Ein respektvoller Umgang ist die Grundlage für ein gutes Miteinander, und jede Stimme zählt.

(Sabine Yündem)

Spenden für die Remscheider Tafel

Auch in diesem Jahr war es uns eine Herzensangelegenheit, für die Tafel in Remscheid zu sammeln und spenden. 

Organisiert wurde die Aktion von Frau Hartmann, Frau Memet, Frau Nöh , Frau Osmialowski und der SV. 

Es kamen viele Spenden zusammen, die heute von den ehrenamtlichen Mitarbeitern abgeholt wurden. 

Allen ein herzliches Dankeschön, die sich während der gesamten Aktion so sehr engagierten. 

Laut statt leise – Unser Besuch der Catcalling-Ausstellung zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

Heute, am 25.11.2025, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, haben wir die Catcalling-Ausstellung in der Indigo-Frauenberatungsstelle Remscheid besucht. Der Termin hätte nicht passender sein können, denn an diesem Tag wird weltweit darauf aufmerksam gemacht, wie wichtig es ist, Frauen und Mädchen vor verbaler, psychischer und körperlicher Gewalt zu schützen.

Schon beim Eintreten fielen uns die großen Leinwände auf, auf denen Sprüche und Aussagen standen, die Betroffene häufig erleben – von vermeintlich harmlosen Kommentaren bis hin zu deutlich übergriffigen Anmachen. Die Ausstellung machte deutlich, dass Catcalling keine Kleinigkeit und kein Kompliment ist, sondern eine Form der sexuellen Belästigung, die viele Menschen fast täglich erleben.

In der Ausstellung wurde beschrieben, wie Catcalling entsteht, warum es verletzend ist und welche Folgen es haben kann, zum Beispiel Unsicherheit, Angst oder langfristige psychische Belastungen. Viele Beispiele erinnerten uns an Situationen, die wir selbst schon erlebt oder beobachtet haben.

Im Anschluss nahmen wir an Workshops teil, in denen wir uns austauschten, Situationen nachstellten und gemeinsam überlegten, wie man sich in solchen Momenten besser wehren oder anderen helfen kann. Wichtig war auch der Blick auf unser eigenes Umfeld: wie wir Freunde, Brüder oder andere männliche Bezugspersonen dafür sensibilisieren können, respektvoll zu handeln und Grenzen zu verstehen.

Wir erfuhren außerdem, dass in Deutschland darüber diskutiert wird, Catcalling in Zukunft als Straftat zu ahnden, wie es in einigen anderen Ländern bereits der Fall ist. Das zeigt, wie ernst das Thema inzwischen genommen wird.

Der Besuch war für uns sehr wichtig. Wir haben gelernt, aufmerksam zu sein, Grenzen zu respektieren und Betroffene zu unterstützen. Mit diesem Artikel möchten wir auch an unserer Schule ein Zeichen setzen – gegen Belästigung und für Respekt im Alltag.

(AG Mitglieder, Frau Ossenberg und Frau Yündem, Leiterin der AG gegen Rassismus an der AvH)

Lesewettbewerb der Klassen 6

Auch in diesem Jahr fand unser Vorlesewettbewerb im schönen Rahmen in der Aula statt. 

Die Klassensieger Jayden ( 6a), Neele ( 6b), Anna ( 6c) und Adam ( 6d) bereiteten eine Textstelle aus ihren Lieblingsbüchern vor, die sie vorlasen. Im zweiten Teil bekamen alle einen fremden Text. 

Alle Kinder lasen gut, am Ende gewann verdient Anna Berghaus aus der 6c. 

Ein schönes Rahmenprogramm ( Rrezarta 9d am Klavier, 6a mit dem Hausaufgaben- Song und Tanzmädels aus der 6d) gab es zudem. 

Es war eine rundum gelungene Veranstaltung !

Besuch im Landtag – Politik hautnah erlebt

Am Mittwoch, den 8. Oktober, besuchten die neunten Klassen der Alexander-von-Humboldt-Realschule gemeinsam mit ihren Klassen- und Politiklehrkräften den Landtag. Dort trafen sie auf einen ganz besonderen Gastgeber: Sven Wolf, der nach 15 Jahren als Landtagsabgeordneter nun das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Remscheid übernehmen wird.

Neben ihm nahmen sich auch Simon Rock und Tim Achtermeyer Zeit für die Schülerinnen und Schüler. Mit ihnen wurden spannende und aktuelle Themen diskutiert – von Haushaltsfragen über Digitalisierung und Schulwegsicherheit bis hin zu gesellschaftlichen Herausforderungen, die auch in der laufenden Plenardebatte eine Rolle spielten. Ergänzt wurde der Austausch durch Meral Thoms, die weitere interessante Einblicke in ihre politische Arbeit im Landtag gab.

Die Jugendlichen stellten viele durchdachte Fragen und erhielten dabei einen direkten Einblick in die politische Praxis. Besonders deutlich wurde, wie wichtig es ist, dass junge Menschen ihre Meinung einbringen und aktiv an politischen Prozessen teilnehmen.

Ein unvergesslicher Tag voller Eindrücke, Diskussionen und Inspiration – Politik zum Anfassen für den gesamten Jahrgang 9 der Alexander-von-Realschule.

(Sabine Yündem)

🪑✨ DemokraTISCH in Remscheid ✨🪑

Mitten auf der oberen Alleestraße haben wir Platz genommen und gefragt:
👉 Was ist Demokratie? Wo steht sie heute?

Gemeinsam mit Schüler:innen der AvH, der AG gegen Rassismus, dem Neuen Lindenhof und NRWeltoffen sind viele Antworten zusammengekommen:
💬 Freiheit
💬 Gleichberechtigung
💬 Respekt
💬 Mitspracherecht
💬 Gemeinschaft

Demokratie lebt vom Mitmachen – und genau das haben wir gezeigt. 💪

Demokratie zum Anfassen – Herr Ferati in der 9b

Im Politikunterricht der Klasse 9b war Herr Jeladin Ferahukati zu Gast. In einer spannenden Präsentation erklärte er anschaulich, wie Kommunalwahlen ablaufen, welche Gremien beteiligt sind, wer wählen darf und welche Aufgaben ein Oberbürgermeister hat. Auch die Unterschiede zur Bundestagswahl wurden deutlich.

Dank lebendiger Beispiele, offener Diskussionen und vieler beantworteter Fragen wurde das komplexe Thema verständlich und abwechslungsreich vermittelt. Wir konnten viele neue Eindrücke gewinnen und haben ein besseres Verständnis davon, warum Wahlen so wichtig sind und wie Demokratie auf kommunaler Ebene funktioniert.

Ein herzliches Dankeschön an Herrn Ferahukati für diesen bereichernden Besuch!

Projektwoche: Unser Buchclub

In der Projektwoche haben wir unseren eigenen Buchclub gegründet. Gemeinsam saßen wir bei Tee und Keksen beisammen, haben gelesen, unsere Lieblingsstellen vorgestellt und uns lebhaft über Bücher ausgetauscht.

Neben dem Lesen hatten wir auch Zeit, kreativ zu werden. Jedes von uns sollte am Ende ein Projekt zu einem selbst gewählten Buch präsentieren. Während der Woche wurde daher fleißig gebastelt, gemalt, geschrieben und gestaltet.

Am Ende konnten wir viele beeindruckende Ergebnisse bestaunen: Es entstanden Plakate, Dioramen, selbst gestaltete Kissenbezüge, Requisiten und noch vieles mehr. Unser Buchclub war eine tolle Mischung aus gemeinsamer Lesezeit, spannenden Gesprächen und kreativen Ideen.

Unsere Schüler*innen machen Politik erlebbar – „Pimp Your Town!“ in Remscheid

Vom 2. bis 4. Juli nahmen 17 Schülerinnen und Schüler der Alexander-von-Humboldt-Realschule Ramscheid am Planspiel „Pimp Your Town!“ in Remscheid teil. Gemeinsam mit Jugendlichen der Albert-Einstein- und Nelson-Mandela-Schule sammelten sie kreative Ideen für die Stadt – und erlebten Kommunalpolitik hautnah.

Die Teilnehmenden schlüpften für drei Tage in die Rollen von Ratsmitgliedern, entwickelten Anträge und diskutierten im Rathaus ihre Vorschläge. Höhepunkt war die finale Sitzung im Ratssaal, bei der die Ideen offiziell vorgestellt und abgestimmt wurden.

Organisiert wurde das Projekt vom Verein „Politik zum Anfassen e.V.“ mit Unterstützung der Stadt Remscheid und der Partnerschaft für Demokratie. Ziel ist es, Jugendliche für Politik zu begeistern und ihnen zu zeigen, dass ihre Meinung zählt.

Die Schülerinnen und Schüler haben engagiert bewiesen: Politik ist nicht nur etwas für Erwachsene – junge Menschen können ihre Stadt aktiv mitgestalten!

Mehr Infos zum Planspiel gibt’s unter: www.pimpyourtown.de/was-ist-das

– Sabine Yündem, Leiterin der AG gegen Rassismus